Muss Ordnung wirklich sein?

In den SciLogs bin ich auf einen interessanten Beitrag von Gunter Dueck gestoßen, der sich mit dem Thema Ordnung beschäftigt.

Der Autor schreibt darin, dass er sich durch das ständige „das macht man so“ terrorisiert fühle und stellt die Frage, ob Menschen tatsächliche eine feste Struktur benötigen, um richtig zu – ich sage mal – funktionieren.

Ordnung muss sein! Aber welche?

Gunter Dueck kommt zu dem Schluss, dass Strukturen und eine gewisse Ordnung durch aus ihre Berechtigung haben. Allerdings ist wichtig, woher diese Strukturen kommen. Ist es eine – wie er schreibt – „pflichtschuldige Disziplin der Regeleinhaltung fremder Vorschriften“ oder hat es mehr von „selbstauferlegter Disziplin für das Weltmeistertraining“? Es macht nämlich durchaus einen Unterschied, ob die Strukturen und die Ordnung von Außen aufgepflanzt oder aufgezwungen werden oder ob sie aus freier Entscheidung angenommen werden. Das eine hat mit Lob, Strafe und Zwang zu tun, das andere entsteht aus Betrachtung der eigenen Bedürfnisse und Selbsterkenntnis.
Jeder der zum Beispiel einmal ein Musikinstrument erlernt hat weiß, dass Disziplin zum Erreichen von Zielen unabdingbar ist. Die Frage ist nur, woher kommt diese Disziplin, die den Schüler dazu bringt, regelmäßig zu üben? Ist es der eigene Wille und das Wissen, dass sich das Ziel nur so erreichen lässt (und vor allem: ist es ein eigenes, selbst gewähltes Ziel)? Oder wird dieses Ziel von Außen aufgezwungen.

Am besten selbst geordnet

Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass ich besser Arbeite, wenn ich einen gewissen Freiraum habe. Ich möchte meine Arbeit frei einteilen können und bin meist auch produktiver, wenn ich arbeiten kann, wie ich möchte. Dazu gehört auch, dass ich meine Zeit frei einteilen kann.
Zudem komme ich auch mit fremden, „vorgefertigten“ Zeit-/Termin-/Arbeitsplanungs-Systemen meist nicht wirklich zurecht. Inzwischen habe ich mir aus den jeweils passenden Teilen etwas eigenes gebastelt – und das Probieren, Testen und Modifizieren ist noch nicht vorbei.

Ich stimme also mit dem Autor des oben genannten Artikels überein: Ordnung, Struktur und Arbeitsweise sollten im Idealfall aus eigenem Antrieb und aus der Kenntnis über die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse entstehen.
Eine Idealvorstellung? Sicher! Und vermutlich gibt es auch Menschen, die lieber fremdbestimmt Arbeiten. Aber auch diese Erkenntnis ist dann erst einmal zu erlangen.

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Zitat der Woche (KW11/2014)

Der Grund für unseren Kampf mit Unsicherheit ist, dass wir unser „hinter den Kulissen“ mit den „besten Szenen“ aller anderen vergleichen.
(The reason we struggle with insecurity is because we compare our behind-the-scenes with everyone else’s highlight reel.)
Steven Furtick (*1980; US-amerikanische Prediger und Autor)

Wir werden schon von klein auf dazu erzogen, uns mit anderen zu vergleichen. Mütter und Väter vergleichen die Entwicklung ihrer Babies und sind natürlich stolz darauf, wenn die eigenen Kinder schneller voran kommen als die der anderen. Und auch unser Bildungssystem vom Kindergarten über die Schule bis hin zu Berufsausbildung und Studium bauen auf einem vergleichenden System auf, bei dem die vermeintlich besseren belohnt und die weniger guten bestraft werden. Wen wundert es da, dass wir das Vergleichen so verinnerlichen, dass wir es jederzeit und überall ganz automatisch anwenden.

Dazu kommt, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der extrovertiertes Verhalten als die anzustrebende Norm angesehen wird. Diese Tendenz zur Extrovertiertheit führt dazu, dass viele Menschen sich und ihre Leistungen öffentlich präsentieren – und das Internet bietet jedem eine Bühne, auf der er dies auch tun kann.
Aber natürlich präsentiert sich jeder nur von seiner besten Seite. Als Betrachter sehen wir nur die Erfolge, die positive Seite der anderen. Bei uns selbst sehen wir aber auch die Probleme, die Fehlschläge, die Missgeschicke und Niederlagen. Ganz unwillkürlich fragen wir uns, warum wir so oft versagen, während anderen immer alles gelingt, warum wir selbst uns so oft niedergeschlagen fühlen, während andere immer gut gelaunt und glücklich sind. Wir sind verunsichert und fragen uns, was wir falsch machen. Dabei machen wir nichts falsch. Wir denken nur nicht daran, dass auch die anderen nicht immer gut drauf sind, dass auch den anderen nicht immer alles sofort gelingt und dass auch sie Probleme haben, ihnen Missgeschicke passieren und sie Niederlagen einstecken müssen. Wir sehen diese Fehlschläge nur nicht.

Und genau das ist es, was Steven Furtick mit seiner Film-Analogie beschreiben will. Aus den Leben der anderen bekommen wir immer nur die besten Szenen gezeigt, während wir aus unserem „Film“ auch das zu sehen bekommen, was eigentlich beim Schnitt unter den Tisch fallen sollte.

Und genau das ist der Grund, warum wir uns nicht mit anderen vergleichen sollten. Wir wissen nämlich nicht, ob wir tatsächlich Vergleichbares miteinander vergleichen – und nicht vielleicht doch die berühmten Äpfel und Birnen.

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Smarte Zeitmanagement-Tipps

Gleich 26 sehr gute – wenn auch eigentlich bekannte – Tipps für ein besseres Zeitmanagement habe ich bei Airows gefunden.

Der wichtigste Hinweis, der auch hinter mehreren der dort aufgelisteten Tipps steht ist: Deine Zeit ist begrenzt und wertvoll – also nutze sie entsprechend!
Das beginnt damit, dass man schon frühzeitig entscheidet, wie man die eigene Zeit nutzen will. Sinnvoller Weise macht man also einen Plan und setzt Prioritäten. Außerdem sollte man immer an den Wert der eigenen Zeit denken und diese begrenzte Ressource entsprechend behandeln. Daraus ergibt sich dann aber die Notwendigkeit, einmal getroffene zeitliche Absprachen auch einzuhalten – egal ob man sie mit sich selbst oder mit anderen getroffen hat. Die Stichworte sind hier Pünktlichkeit, das Vermeiden von Ablenkungen und das Verhindern von Störungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit der Arbeit.
Genannt wird in der Auflistung zum Zeitmanagement, dass man seine Arbeit in kleine Portionen zerlegen, unwichtige Arbeiten delegieren und immer an der wichtigsten Aufgabe zuerst arbeiten soll,
Manche dieser Tipps sind natürlich nicht für jeden geeignet. Manager, die über eine gewisse Anzahl von „Untergebenen“ verfügen, haben natürlich weniger Probleme, arbeiten zu delegieren, als ein Angestellter, der niemandem gegenüber weisungsbefugt ist.

Zwei Tipps zum Arbeits- und Zeitmanagement, die mir persönlich sehr wichtig sind, sind die folgenden:

  • Gemacht ist besser als perfekt!
    Ja, das Facebook-Motto! Es geht darum, das es manchmal besser ist, etwas einfach erledigt zu haben, als ewig daran herum zu basteln, um am Ende ein perfektes Ergebnis zu haben. Manche Dinge müssen einfach nur erledigt werden – es geht dabei dann nicht um Perfektion.
  • Arbeitszeit ist nicht das gleiche wie Produktivität!
    Nur weil jemand lange am Schreibtisch oder im Büro sitzt bedeutet das nicht, dass er auch produktiv ist. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall und die betreffenden Personen sitzen deshalb so lange am Schreibtisch, weil sie gerade nicht produktiv sind. Und oftmals verhindert das lange Arbeiten echte Produktivität.
    Produktivität hat etwas damit zu tun, was am Ende heraus kommt, und nur am Rande damit, wie lange man daran gearbeitet hat.

Und genau wie in der Präsentation kommt der wichtigste Tipp für ein sinnvolles Zeitmanagement auch hier ganz zum Schluss:

Mache hin und wieder eine Pause!

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Zitat der Woche (KW10/2014)

Niemand begeht einen größeren Fehler als derjenige, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.
Edmund Burke (1729-1797; irisch-britischer Schriftsteller, Philosoph und Politiker)

Wir sind aufgerufen zu handeln. Wer handelt kann zwar Fehler machen, aber wer nicht handelt, der findet sich mit den aktuellen Zuständen ab. Dabei ist es egal, wieviel wir beitragen. Die Hauptsache ist, dass wir etwas beitragen.

Und das gilt nicht nur im großen gesellschaftlichen Rahmen, den Burke hier vermutlich im Sinn hatte. Auch im Kleinen und im alltäglichen Leben gilt dieser Grundsatz. Es ist immer besser und sinnvoller eine Kleinigkeit zu erledigen, als nichts zu tun.
Und auch hier gilt wieder, dass wir zwar Fehler machen können, wenn wir handeln. Aber derjenige, der nicht handelt, hat seine Zeit nicht genutzt und damit den viel größeren Fehler begangen.

Positiv gewendet könnte man auch sagen:
Wenn du wieder einmal eine Aufgabe vor dir her schiebst, hör auf zu bummeln und tue es einfach.

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Tipps für die Bewerbung: Zwing mich nicht, deinen Lebenslauf zu lesen

Das englische Original des folgenden Textes von Dave Fecak erschien ursprünglich auf JobTippsForGeeks.com, gefunden habe ich ihn bei Lifehacker.com und die Übersetzung ist von mir.

Ich werde deinen Lebenslauf lesen, es sei denn er ist zehn Seiten lang. Aber ich will ihn nicht lesen (ebenso wie du ihn nicht schreiben wolltest). Oder um es anders zu sagen: Ich will ihn nicht lesen, weil ich ihn lesen muss, um eine Ja-Nein-Entscheidung zu treffen. Ideal wäre es, wenn ich die Entscheidung, mit dir zu sprechen, anhand dessen treffen könnte, was du in deinem Bewerbungsschreiben oder deiner E-Mail geschrieben hast. Dann würde ich deinen Lebenslauf lesen, um unser Gespräch in Gang zu bringen und um dabei ein Gerüst zu haben, an dem ich mich orientieren kann. Schreib mir also ein paar Sätze, die mich dazu bringen, mit dir reden zu wollen.

Ich erwarte kein vollständiges Bewerbungsschreiben, mit einer Anrede, Datum und all den Formatierungen. Ich persönlich will auch das nicht lesen und ich will die Bewerber eigentlich auch nicht damit belasten. Wir sollten uns darauf konzentrieren, ein Gespräch in Gang zu bringen, und das sollte nicht so schwierig sein.

Wenn ich nur ein paar kurze Sätze lesen muss, um meine Entscheidung zu treffen, erleichtert mir das meine Arbeit erheblich. Aber es macht auch dem Bewerber das Leben etwas leichter. Der Druck, einen perfekten Lebenslauf zu haben, ist viel geringer, wenn der Lebenslauf nicht schon gleich am Anfang genau geprüft wird. Investiere ein paar Minuten in ein gutes Bewerbungsschreiben und du kannst dir beim Anpassen des Lebenslaufs viel Zeit sparen.

Etwa 50% der Bewerbungen, die ich bekomme, enthalten nur einen Lebenslauf. Im Jahr 2013 haben fast 90% der Bewerber, die später eingestellt wurden, ihrer Bewerbung zusätzliches Material beigefügt.

Egal ob du dich per E-Mail oder über ein Online-System für eine ausgeschriebene Stelle bewirbst oder eine Initiativbewerbung verschickst, du solltest in deinem Anschreiben immer auf folgende Punkte eingehen:

  1. Was hat dich dazu gebracht, dich auf diese Stelle zu bewerben
    Wo hast du die Stellenausschreibung gesehen? Wenn du auf einer der großen Jobbörsen unterwegs warst, hast du Hunderte von Anzeigen  gesehen. Warum ist dir ausgerechnet diese Anzeige ins Auge gefallen und hat dich dazu gebracht, dich zu bewerben? Ein Satz ist genug. Wenn du die Anzeige auf der Webseite der Firma gefunden hast, umso besser. Du hast dich nicht in der Jobbörse herumgetrieben sondern direkt bei der Firma gesucht. Was hat dich dazu gebracht und was gefällt dir an uns?
  2. Zeige mir, warum du geeignet bist
    Du musst hier nicht über deine Erfahrungen berichten – und du solltest es auch nicht tun. Ein oder zwei Sätze, in denen du deine allerwichtigsten Erfahrungen beschreibst, bringen uns schon einen Schritt weiter. Du kannst sagen, wie lange du schon in dem Bereich arbeitest und ein paar deiner Fähigkeiten auflisten, die in der Ausschreibung verlangt werden. Du kannst besondere Leistungen herausstellen oder erklären, wie dich frühere und aktuelle Tätigkeiten auf die ausgeschriebene Stelle vorbereitet haben.
  3. Zeige dein Interesse
    Wenn du dargelegt hast, was dich dazu gebracht hat, dich zu bewerben und welche Qualifikationen du besitzt, dann kann es ausreichend sein, wenn du einfach etwas schreibst wie „Ich bin sehr daran interessiert, mehr über die Stelle zu erfahren …“. Wenn du glaubst, dass du dich noch etwas mehr herausstellen möchtest, könntest du zeigen, dass du dich über die Firma informiert hast. Möchtest du vielleicht mehr über eines unserer Produkte erfahren. Oder hat dich vielleicht die Art, wie wir unsere Firmenkultur beschrieben haben, besonders gefallen?
  4. Nenne den Namen der Firma – zwei Mal
    Damit zeigst du, dass dir die Bewerbung zu wichtig ist, um einfach einen Formbrief zu schicken. Bewerbungen die Formulierungen wie „Ihre Firma“ (oder schlimmer „Ihre geschätzte Firma“) verwenden, schreien geradezu „Ich suche nur nach irgendeinem Job“ und nicht „Ich will für DIE FIRMA arbeiten“. Das erste Mal kann man den Firmennamen im Eröffnungssatz nennen, wenn du den Jobtitel nennst („… bewerbe mich hiermit als JOBTITEL bei DER FIRMA“). Das zweite Mal kannst du ihn dann noch am Ende des Schreibens nennen.
  5. Tue nichts dummes oder verzweifeltes
    Wegen eines misslungenen Cut-and-Paste den falschen Firmennamen im Anschreiben zu verwenden ist ein häufiger Fehler. Und auch wenn wir bereit sind, kleine Fehler zu vergeben, mach es doch den Eindruck, dass sich der Kandidat auf mehrere Stellen gleichzeitig beworben hat (was in Ordnung ist, aber die Chancen reduziert, eingestellt zu werden. Es ist auch nicht hilfreich, wenn der Brief so klingt, als würdest du verzweifelt nach einer Anstellung suchen – egal wie wahr es ist. Sorge dafür, dass du aufgrund deiner Fähigkeiten eingestellt wirst, nicht aus Mitleid. Bettle nicht darum, eingestellt zu werden, erkläre vielmehr, warum man dich einstellen sollte.

Und hier noch ein paar Tipps für spezielle Situationen

Wenn du nach deinen Gehaltsvorstellungen gefragt wirst …
Wenn es dir unangenehm ist, eine Gehaltsvorstellung zu äußern, dann gehe zumindest darauf ein und ignoriere sie nicht einfach. Schreibe etwas wie „Es fällt mir schwer eine genaue Gehaltsvorstellung zu äußern, ohne die übrigen Konditionen sowie die genauen Aufgaben, die Verantwortungen und die Erwartungen zu kennen, die mit der Stelle verknüpft sind.“

Wenn du dich um eine Stelle in einer anderen Gegend bewirbst …
Wenn ein Personalverantwortlicher eine Bewerbung aus einer anderen Gegend erhalten und dies nicht weiter erklärt wird, dann nehmen sie oft an, dass sich der Bewerber auf viele Stellen im ganzen Land bewirbt. Daran ist nichts falsch, aber die Chance, eingestellt zu werden, ist geringer, wenn du dich überall umsiehst (Mehr Wahlmöglichkeiten für dich verringern die Chance, dass du dich für uns entscheidest). Kombiniere das mit den Problemen, die ein Umzug mit sich bringt – mögliche höhere Lebenshaltungskosten, Umzugskosten und mögliche Rückerstattungen, ein Schulwechsel für die Kinder usw. All das muss der Personalentscheider mit bedenken. Wenn deine Qualifikationen nicht spektakulär sind, wird man vermutlich eher einen Bewerber aus der Gegend in Betracht ziehen.
Wenn du also planst, in eine bestimmte Stadt zu ziehen, dann solltest du das in deiner Bewerbung erwähnen. Firmen interessieren sich besonders für Bewerber, die in die Nähe ihres Standortes ziehen werden und professionelle Bewerbungshelfer werden dich besser unterstützen können, wenn du nur in ein oder zwei Städten nach Arbeit suchst. Und wenn du in deiner Bewerbung schon deine zukünftige Adresse nennen kannst, ist das ebenfalls sehr hilfreich.

Wenn du etwas unterqualifiziert bist …
Es wird Stellen geben, die dir sehr attraktiv erscheinen werden, für die deine Qualifikationen aber eigentlich nicht ausreichen. Um dennoch in Betracht gezogen zu werden, solltest du ein paar Sätze zur Unterstützung deiner Bewerbung schreiben. Personalentscheider sind durchaus bereit, Kandidaten eine Chance zu geben, die versuchen, ihre mangelnde Erfahrung durch Enthusiasmus oder eine interessante Geschichte auszugleichen. Es ist schwerer jemanden abzulehnen, der zeigt, wie gerne er für dich arbeiten will.

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Zitat der Woche (KW09/2014)

Hast du es jemals versucht? Hast du jemals versagt? Das macht nichts. Versuche es erneut. Versage erneut. Aber versage besser.
Samuel Beckett (1906-1989; irischer Schriftsteller)

Diese Handlungsanweisung gibt es ja in den unterschiedlichsten Formulierungen. Der Hintergrund ist aber – wie sollte es auch anders sein – immer der gleiche. Es geht darum, sich von Fehlschlägen nicht entmutigen zu lassen.

Wie schon die alten Römer wussten („errare humanum est„), ist es nur allzu menschlich zu irren und zu versagen. Tatsächlich macht diese Fehlbarkeit einen nicht unbedeutenden Teil unserer Menschlichkeit aus. Diese Fehlbarkeit ist es aber auch, die uns etwas ermöglicht, das noch eine viel größere Bedeutung für unser Mensch-Sein hat. Denn unsere Fehler eröffnen uns die Möglichkeit, aus ihnen etwas zu lernen.

Aber während alle Menschen irren und Fehler machen, lernen nicht alle aus ihren Fehlern. Aber genau das ist es, wozu Samuel Beckett mit seiner Aussage aufrufen will. Du wirst immer wieder Fehler machen und versagen. Aber lerne daraus und werde bei jedem Versuch ein wenig besser.

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15 Wege zum Umgang mit Ablehnung

Die Vorstellung, von anderen abgelehnt zu werden, ist unangenehm. Manchmal führt der Gedanke an Ablehnung sogar zu regelrechten Angstzuständen. Und tatsächlich ist es schmerzhaft, Ablehnung zu erfahren. Es ist vermutlich eine der größten emotionalen Herausforderungen, der wir uns in unserem Leben stellen müssen. Und das liegt nicht nur daran, dass es so viele verschiedene Möglichkeiten und Anlässe gibt, bei denen wir abgelehnt und zurückgewiesen werden können.

Onder Hassan hat bei Lifehack.org 15 Möglichkeiten aufgelistet, wie man mit Ablehnung umgehen kann, ohne sich gleich komplett von der Welt zurück zu ziehen. Hier kommt meine Übersetzung:

  1. Gibt die Vorstellung auf, dass alles vorbei ist, wenn du abgelehnt wirst
    Die Welt ist nie untergegangen, wenn ich abgelehnt wurde oder versagt habe. Es fühlt sich vielleicht zunächst so an, aber in deiner Vorstellungen wirkt die Ablehnung zunächst viel größer als sie in Wirklichkeit ist.
  2. Überdenke die Bedeutung der Ablehnung
    Siehst du die Zurückweisung als Anschlag auf deinen Charakter oder ist es eine Möglichkeit etwas zu lernen? Jede erfolgreiche Person die ich kennen gelernt habe, war zuerst schlecht in dem, was sie getan hat. Aber mit der Zeit wurden sie immer besser.
  3. Befreie dich von dem Bedürfnis, immer Recht zu haben
    Tatsächlich gibt es so etwas wie „richtig“ oder „falsch“ nicht. Es gibt nur Meinungen. Und eine Meinung wird nur dann zu einer Tatsache, wenn derjenige, der sie Ausspricht, eine entsprechende Autorität besitzt. Aber selbst dann solltest du skeptisch bleiben. Du kannst immer noch glauben und denken, was du möchtest.
    Wenn du glaubst, dass du versagt hast, gibt es niemanden, der dich davon abbringen kann außer dir.
  4. Nutze die Ablehnung als Möglichkeit zu wachsen
    Wie schon in Nummer 2 gesagt, hat niemand in seinem leben etwas erreicht, ohne auf dem Weg Fehler zu machen. Jede Ablehnung, jedes Versagen ist eine Möglichkeit, deine Reaktionen neu zu bewerten und einen neuen Weg einzuschlagen. Es gibt Dinge, die du auf andere Weise nicht lernen kannst.
  5. Erkenne, dass du nichts besonderes bist
    Am Ende wird es niemanden kümmern, ob du erfolgreich warst oder versagt hast. Das ist der erste Schritt um zu verstehen, dass du dich nicht darum kümmern musst, was andere über dich denken.
  6. Sei stolz auf dich selbst
    Wenn du wirklich erkennst, dass nur deine Gedanken und dein Glaube zählen, dann wirst du sehen, dass nur du für dich verantwortlich bist. Tue was du kannst. Und ganz gleich ob du dafür kritisiert oder gelobt wirst, sei stolz darauf, dass du dein Bestes gegeben hast.
  7. Bleibe unvoreingenommen
    Nichts in dieser Welt ist in Stein gemeißelt. Wovon du im Moment glaubst, dass es war ist, kann sich morgen schon ändern. Und das gilt auch für die Gefühle und Überzeugungen aller Menschen, die in dieser Welt leben. Lerne, dass man alles interpretieren kann. Nichts ist so, wie es scheint.
  8. Höre auf, dich selbst so ernst zu nehmen
    Wenn du eine leistungsorientierte Person bist, dann willst du auch immer das beste für dich selbst. Aber versuche zu erkennen, dass du nicht immer perfekt sein kannst. Du bist weder unfehlbar noch bist du aus Stahl. Wenn hinter die Fassade deiner Großartigkeit schaust, wirst du erkennen, dass du nur ein Mensch bist, der wie alle anderen auch versucht, über die Runden zu kommen.
  9. Erkenne, dass Ablehnung ein Teil des Lebens ist
    Wenn du die Welt objektiv betrachtest wirst du sehen, dass Ablehnung immer und überall stattfindet. Aber du kannst dich dafür entscheiden, die Kritik zu überhören, die keinen Wert für dich hat. Und so wird Ablehnung nur dann zu Ablehnung, wenn du entscheidest, dass sie für dich Bedeutung hat. Du hast vollständige Kontrolle über deine Reaktionen.
  10. Stelle das Versagen in den Mittelpunkt, nicht den Erfolg
    Wenn du etwas in deinem Leben versuchst und nicht erwartest, dass es gelingt, passiert etwas erstaunliches. Du setzt dich nicht nur viel weniger unter Druck, der Weg zur Perfektion macht plötzlich auch viel mehr Spaß. Die Erwartung ist der Hauptgrund dafür, dass Menschen aufgeben bevor sie ihr Ziel erreicht haben. Sei voller Hoffnung und vertraue auf dich selbst, aber nimm hin, dass du nicht immer perfekt sein wirst.
  11. Habe den Mut, dich deinen Ängsten zu stellen
    Niemand ist in diesem Leben über sich hinaus gewachsen, ohne seine Grenzen zu erweitern. Die einzige wirkliche Grenze für uns ist diejenige, die wir selbst für uns und unsere Vorstellungskraft setzen. Stelle deine Überzeugungen immer wieder in Frage und stelle dich täglich deinen Ängsten. dann kannst du erkennen, was echte Grenzen sind. Gedanken sind nur Gedanken und du kannst sie kontrollieren.
  12. Sieh jedes Problem als Herausforderung und nicht als Hindernis an
    Jedes Hindernis ist nur dazu da, um dir zu zeigen, wo im Moment deine Grenzen sind. Eine Person, die bereit ist, diese Grenzen in Frage zu stellen, wird diejenige sein, die mehr erreicht.
  13. Sieh das Leben als ein Video-Spiel
    Immer wenn du einen neuen Level in deinem Leben erreichst, wird er dir schwieriger und anspruchsvoller als der vorhergehende erscheinen. Mit der Zeit und mit der entsprechenden Beharrlichkeit, wird es aber einfacher, den Level zu bestehen. mache weiter, bis es dir einfacher fällt.
  14. Lerne, deine Fehler anzunehmen
    Wie schon in Nummer 5 gesagt, hast du Fehler wie jeder andere auch. Und du wirst sie nicht überwinden können bevor du sie nicht erkannt und akzeptiert hast. Der erste Schritt, um zu wachsen, ist deine Fehler anzunehmen. Der zweite Schritt ist, deine Schwäche zu nutzen, um deine Stärken zu identifizieren und darauf aufzubauen.
  15. Kümmere dich nicht darum, was andere denken
    Letztlich kümmert es niemanden, was du tust oder ob du überhaupt existierst. Jeder hat seine eigenen Probleme und versucht, mit seinem Ärger, seinen Ängsten und Frustrationen klar zu kommen.
    In dem Moment, in du die Menschen von ihrem Podest herunter holst, kannst du damit beginnen, dein Leben ohne Beurteilungen von anderen zu leben. Es ist dein Leben und nur du kannst los ziehen und es einfordern.
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Zitat der Woche (KW08/2014)

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mahatma Gandhi (1869-1948; indischer Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Morallehrer und Pazifist)

Wir alle kennen das: Alles um uns herum scheint immer schneller zu werden. Wir sollen stets erreichbar sein. Und immer mehr Arbeit soll in immer kürzerer Zeit geleistet werden.

Ein Beispiel:
Ich habe, beginnend Mitte der 1990er Jahre, einige Zeit Musikprogramm für einen Radiosender gemacht. Zu meinen Aufgaben gehörte es unter anderem, für fünf Tage pro Woche vier Stunden klassische Musik zusammen zu stellen. Als ich damit anfing, wurde noch mit Karteikarten gearbeitet und für die 20 Stunden Musik (5 Tage mal 4 Stunden) hatte ich dafür eine Woche Zeit. Knapp zehn Jahre später – inzwischen wurde mit Computern, Datenbanken und leistungsstarken digitalen Sendesystemen gearbeitet – durfte die gleiche Menge Arbeit nur noch zwei Tage dauern, also weniger als die Hälfte.
Inzwischen schaffen die Kollegen mit sogenannten Rotationssystemen, die Musikprogramme weitgehend selbstständig zusammenstellen, die gleiche Arbeit in einem Bruchteil der Zeit.

Natürlich hat die Einführung von Computern und Systemen zur Automatisierung auch positive Effekte. Sie nehmen uns an vielen Stellen langweilige, repetitive oder zeitaufwändige Arbeiten ab. Schon allein dadurch sorgen sie bei der Arbeit für eine gewisse Beschleunigung. Leider wird diese Beschleunigung oft als Selbstzweck und zur Kostenreduktion genutzt. Und natürlich ist es aus unternehmerischer Sicht gut, wenn ein Arbeiter in immer kürzerer Zeit immer mehr Arbeit erledigen kann. Das Stichwort Arbeitsverdichtung kommt mir dabei in den Sinn.
Allerdings bin ich mir sicher, dass ab einem bestimmten Punkt die Beschleunigung auf Kosten der Qualität geht. Und zwar wird sowohl die Qualität des Arbeitsergebnisses leiden als auch die Lebensqualität und die Arbeitszufriedenheit des Arbeiters.

Ich konnte selbst schon erleben, was passieren kann, wenn die Beschleunigung überhand nimmt und man das Gefühl hat, für die zugeteilte Arbeit nicht genug Zeit zu haben. Ab einem bestimmten Punkt ist man mit der eigenen Arbeit nicht mehr zufrieden, weil die Qualität nicht mehr stimmt, und muss einfach eine Pause machen. Und genau das ist der Punkt an dem man merkt, dass Beschleunigung und der Versuch, immer mehr in immer weniger Zeit zu schaffen, nicht zum Ziel führt. Es ist ebenso wichtig inne zu halten und einen Blick auf das zu werfen, was man getan hat und noch tun will.

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Zwanzig Veränderungen für ein einfacheres Leben

„Simplify“ oder auf deutsch „Vereinfachen“ ist ja eine der Grundsätze, die bei der Zeit-, Arbeits- und Lebensplanung immer wieder genannt werden. Aber wie soll man vereinfachen?
Bei Lifehack.org gibt es einen Beitrag von Daniel Wallen, in dem gleich zwanzig simple Veränderungen aufgezeigt werden, mit denen man sein Leben vereinfachen kann. Ich habe sie übersetzt und präsentiere sie hier:

  1. Beseitige Ablenkungen
    Schalte an deinem Computer oder Mobiltelefon alle Benachrichtigungen ab, die keinen echten Sinn haben. Benachrichtigungen von Facebook, Twitter und E-Mail sind vermutlich die schlimmsten Zeitfresser, die mehr Zeit kosten als sich jemand vorstellen kann.
  2. Urteile nicht über andere Menschen
    hast du dich jemals besser gefühlt, wenn du dich über andere Menschen geärgert oder du ein Urteil über sie gefällt hast? Es sorgt vielleicht kurz für ein besseres Gefühl. Aber ist es das wirklich wert? Ich glaube nicht.
  3. Lebe im Jetzt
    Wie oft bist du an etwas wunderschönem vorbei gegangen, ohne es zu bemerken? Sieh dir die Sonne an, die Wolken, die Sterne oder die riesigen Bäume hinter deinem Haus. Schenke der Schönheit Beachtung, die dich immer und überall umgibt.
  4. Verbringe weniger Zeit im Auto
    Fahre nicht sinnlos in der Gegend herum. Mache deine Einkäufe einmal pro Woche und mache deine Besorgungen einmal pro Monat. Die Zahlungen für regelmäßige Rechnungen kann man automatisch überweisen lassen. Viele finanzielle Dinge kann man automatisieren. Sprich mit deiner Bank.
  5. Mach Fremden Komplimente
    Es gibt weniges, das so wunderbar ist, wie ein unerwartetes Kompliment.Wenn du das nächste mal in die Stadt gehst, sag etwas nettes zu einem Fremden. Vielleicht hat sie eine schicke Tasche, einen coolen Hut oder er trägt einen tollen Anzug, der dir gut gefällt. mache jemanden mit weniger als zehn Worten glücklich.
  6. Koche für mehrere Tage auf einmal
    Wer behauptet denn, dass man jeden Tag kochen muss? Du kannst an dem Tag der Woche, an dem am wenigsten los ist, das Essen für die ganze Woche vorbereiten. Dann kannst du, wenn es Zeit ist zu essen, schnell etwas auf den Tisch bringen. Du wirst dich dann vermutlich für gesünderes Essen entscheiden und du wirst mehr Zeit für Dinge haben, die du sonst zurückstellst (Sport zum Beispiel).
  7. Stehe eine Stunde früher auf
    Diese einfache Veränderung kann für einen viel entspannteren Start in den Tag sorgen. Wenn du früher aufstehst kannst du etwas Sport machen, ein paar Seiten in einem Buch lesen oder ein leckeres und gemütliches Frühstück machen. Oder vielleicht sogar alles davon.
  8. Lege deine Sportsachen am Abend vorher bereit
    Tendierst du dazu den Sport ausfallen zu lassen? Lege deine Sportsachen schon am vorhergehenden Abend bereit. Wenn du morgens zum Sport gehst, sind deine Sportsachen dann das Erste, was du morgens siehst. Und wenn du abends trainierst, kannst du sie schon gleich mit ins Auto nehmen, ohne viel Zeit zu verlieren.
  9. Geh nicht ans Telefon
    Bitte sei nicht einer von den Menschen, die telefonieren, wenn sie im Supermarkt in der Kassenschlange stehen oder mit ihren Freunden zusammen sitzen. Egal was es ist, es kann warten – ich verspreche es.
  10. Delegiere berufliche Aufgaben
    Wenn du selbstständig arbeitest kannst du überlegen, ob du bestimmt Aufgaben, in denen du nicht so gut bist, an andere abgibst.
  11. Atme
    Atmen ist wichtig, und doch vergessen wir es manchmal. Wann hast du dir das letzte Mal Zeit genommen, um bewusst zu atmen? Kurzes, schnelles Atmen sorgt für ein Stressgefühl während langsames, tiefes Atmen beruhigend wirken kann. Bemühe dich, tief zu atmen, während du morgens zur Arbeit fährst.
  12. Beschwere dich nicht
    Ja, das Benzin ist unglaublich teuer – aber was kannst du dagegen tun? Vielleicht war das Essen im Restaurant nicht umwerfend – aber war es so schlecht, dass du dich deshalb beim Kellner beschweren musst? Natürlich ist es nicht schön, in einen Hundehaufen zu treten – aber ändert sich etwas, wenn du deshalb sofort in die Luft gehst? Sich zu beschweren ist oft nutzlos und sorgt dafür, dass du dich gestresst fühlst. Also lass es sein.
  13. Sag „bitte“ und „danke“
    Zeig den Menschen um dich herum deine Wertschätzung. Das macht das Leben zu einer besseren Erfahrung für alle beteiligten.
  14. Bitte um Hilfe
    Du bist nicht allein auf der Welt und warum sollte man nicht bei Freunden oder Kollegen um Hilfe bitten, wenn man nicht weiter kommt. Man kann Bekannte im Internet fragen, wenn man Antworten braucht. Oder vielleicht hat man ja einen Mentor in beruflichen Dingen. Freunde und Familie sind sicher auch gerne bereit, bei Problemen zu helfen. Glaube nicht, dass du die Person, die du um Hilfe bittest, belästigst. Viele Menschen freuen sich, wenn sie helfen können. Es gibt ihnen das Gefühl gebraucht zu werden und sie freuen sich darüber, dass du an sie gedacht hast.
  15. Nimm dir Zeit beim Essen
    Warum haben wir es immer so eilig? Wie Gandhi schon gesagt hat, es gibt wichtigeres als immer schneller zu werden. Schaufle dir dein Essen nicht ohne nachzudenken in den Mund. Schenke dem Geschmack und der Textur des Essens deine Aufmerksamkeit. Denke an all die Zutaten, die bei der Zubereitung verwendet wurden. Und wenn du langsam isst, vermeidest du auch, zu viel zu essen – und das hilft beim Abnehmen.
  16. Bleibe positiv
    Wenn etwas nicht schön ist, sprich nicht darüber. Diese Welt ist schon dunkel genug. Sei eine Quelle des Lichts.
  17. Lächle
    Du fühlst dich niedergeschlagen? Lächle trotzdem – auch wenn du dich nicht so fühlst. Allein das Lächeln, egal ob echt oder nur aufgesetzt, kann die Stimmung verbessern und Stress reduzieren. Außerdem ist es schwer, weiterhin sauer zu sein, wenn man lächelt.
  18. Lerne „Nein“ zu sagen
    Es ist schön, viele Freunde zu haben, die dich zu allen möglichen Aktivitäten einladen. Aber wenn du zu jeder Einladung „Ja“ sagst, wirst du dich hinterher nur gestresst und überfordert fühlen. Wenn du eine Einladung erhälst, die du nicht annehmen möchtest, sage etwas wie „Es tut mir leid, aber das schaffe ich nicht. Wir treffen uns ein anderes Mal“.
  19. Sei ein Kind
    Wer behauptet denn, dass Erwachsene keine Brettspiele spielen, auf Bäume klettern, Seifenblasen machen, Sandburgen bauen oder eine Wasserschlacht veranstalten dürfen? Du bist nie zu alt, um Spaß zu haben.
  20. Tue etwas
    es wird dir nichts bringen, all diese Artikel über Selbstmanagement und Selbstverbesserung zu lesen, wenn du nicht bereit bist, etwas zu tun. ich freue mich, dass du diesen Artikel gelesen hast. Es bedeutet nämlich, dass du dein Leben vereinfachen willst. Aber Worte ohne Taten bedeuten nichts. Bist du bereit etwas zu besseren zu verändern? Dann hinterlasse einen Kommentar und erzähle, was du heute verändern willst!
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Zitat der Woche (KW07/2014)

Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799; deutscher Mathematiker und Experimentalphysiker)

War ihr auch schon in Situationen, in denen Euch die Arbeit aufgrund ihrer puren Menge über den Kopf zu wachsen schien? Kennt ihr das Gefühl, wenn von allen Seiten Arbeit an euch herangetragen wurde und ihr nicht mehr wusstet, was ihr als erstes tun solltet?
Mir ist das schon öfter passiert – und es ist alles andere als angenehm. Wenn man nur noch wie ferngesteuert versucht, die jeweils dringendsten Aufgaben abzuarbeiten und dann feststellt, dass man nicht einmal mehr sagen kann, was dringend ist und was nicht. Und gerade wenn man kreativ arbeitet, ist dass alles andere als zielführend.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich immer wieder für einige Zeit zurück lehnen oder besser noch zurück ziehen sollte, um seine Situation, seine Aufgaben, seine Prioritäten zu überdenken. Und gerade für diejenigen, die – in welcher Art auch immer – kreativ arbeiten, sind solche Denkpausen (im Sinne von Pausen zum Nachdenken) wichtig. Sie dienen nämlich auch der Regeneration.

Also hört auf den Professor aus Ober-Ramstadt und nehmt euch regelmäßig Zeit zum Nachdenken.

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